Das Überall-Internet

Februar 22, 2011 by admin · Leave a Comment
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Wer viel im Ausland unterwegs ist – geschäftlich oder privat – und dabei trotzdem online sein möchte oder muss, kennt das Problem: je nach Provider und Land sind die Preise unterschiedlich und daher unübersichtlich – vor allem außerhalb der EU. In dem Datenroaming-Tarifdschungel kennt sich kaum einer aus. Erschwerend hinzu kommt, dass die Preise sich regelmäßig ändern. Der Schock ist dann zumeist groß, wenn die Rechnung beispielsweise nach einem erholsamen Türkei Urlaub ins Haus trudelt. Vier- oder sogar fünfstellige Rechnungsbeträge sind da keine Seltenheit.

Viele Anbieter bieten mittlerweile Auslandspakete an. Da zahlt man meistens einen monatlichen Grundpreis und hat dafür eine bestimmt Anzahl an MB Datentransfer im Fremdnetz frei. Sobald die Freieinheiten überschritten sind, treten vor allem außerhalb der EU extrem hohe Kosten auf. In Ägypten oder Mexiko kann der MB Datentransfer so, je nach dem in welches Netz sich das Handy oder der Laptop eingebucht hat, 20€ und mehr kosten. Ein kleines Rechenbeispiel: ein einfaches 4-minütiges YouTube.com Video in einfacher Qualität kann bis zu 10MB groß sein. Das sind 200€ für vier Minuten Spaß. Da muss man sich jeden Klick doppelt und dreifach überlegen. Datenroaming ist für viele Mobilfunknutzer die absolute Kostenfalle.

Anders ist das bei dem neuen Angebot von abroadband.com. Wenn man sich eine abroadband.com SIM Karte kauft, zahlt man in mittlerweile 53 Mitgliedsländern (z.B. USA, UK, China, EU) lediglich 59Cent pro MB Datentransfer. Ohne Grundgebühr oder Mindestvertragslaufzeit. Das rechnet sich insbesondere für Geschäftsleute, die viel unterwegs sind und auf das Internet im Ausland angewiesen sind. Der Ablauf bei abroadband.com ist wie folgt: einfach online eine SIM – oder Micro-SIM Karte bestellen (wahlweise gibt es auch das USB Modem dazu), registrieren und lossurfen. Bezahlt wird dann per Rechnung im Nachhinein. Man kann jederzeit auf abroadband.com bei seinen Nutzerdaten nachschauen, wie viel MB schon verbraucht wurden. So hat man jederzeit einen aktuellen Kostenüberblick – also die volle Kostenkontrolle.

Prepaid Surfstick für das Netbook

November 15, 2010 by admin · Leave a Comment
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Wer unterwegs online gehen möchte oder jederzeit unabhängig vom Festnetzanschluss mittels Notebook im Web präsent sein will, für den könnte ein Prepaid Surfstick die richtige Wahl sein. Doch was ist zu beachten, um das kleine Wunderwerk de Technik nicht nur effizient sondern auch kostengünstig zu nutzen? Das Angebot an Prepaid Surfsticks ist schier grenzenlos und mittels kleinem Surfstick-Check lässt sich schnell das passgenaue Modell finden.

Der Prepaid Surfstick ist ein USB-Stick, der mit einer sogenannten SIM-Prepaid-Karte ausgestattet wurde. Dies bedeutet, dass ein Kontingent an Zeit zum Surfen im Internet vorab gekauft und freigeschaltet werden muss. Wer im Besitz des Sticks und einem Guthaben ist, kann praktisch von jedem Ort aus mit zumeist 3,6 Mbit pro Sekunde im Internet surfen. Der Stick wird lediglich in einen freien USB-Anschluss am Notebook eingesteckt, schon kann es nach der obligatorischen Einwahl mittels persönlicher Daten losgehen.

So vielfältig die Prepaid Surf Stick Angebote auch sind, so unterschiedlich präsentieren sich die Preisstrukturen. Augen auf beim Kauf, heißt es dann. So lässt sich eine Menge Geld und Ärger sparen. Neben dem Anschaffungspreis für den Stick sind vor allem die Laufzeiten der Flatrates wichtig. Handelt es sich um eine Tages- oder Monatsflatrate und gibt es einen sogenannten Kosten-Airbag? Der nämlich definiert eine bestimmte Kostenobergrenze, die nie überschritten wird, auch wenn der User zeitlich länger surft als im Tarif vorgesehen. Aufgepasst auch bei Volumenbeschränkungen, die sich oftmals in Flatrate-Angeboten verstecken. Wichtig ist auch die „Drosselung“, die angibt, ab welchem Gigabyte-Volumen das Angebot Gültigkeit hat. Die Angabe „Speed“ schließlich gibt Auskunft über die Datenübertragungsraten und die Datenkosten wiederum geben wichtige Hinweise auf die Kosten pro Megabyte.

Im Internet gibt es eine Vielzahl an Vergleichsseiten. Damit lässt sich relativ schnell und leicht entscheiden, welcher Prepaid Surfstick am geeignetsten erscheint. Bleiben auch dann noch Fragen offen, so hilft der Anruf beim Händler oder Hersteller weiter. So wird auch verhindert, dass es bei aller Euphorie über dieses kleine, praktische Wunderwerk der Technik am Ende nicht doch noch zu Enttäuschungen und einem Fehlkauf kommt.

Toshiba NB100-12M vorgestellt

Januar 27, 2009 by andreas · Leave a Comment
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Der japanische Technologiekonzern Toshiba hat mit dem Modell Toshiba NB100-12M ein neues Netbook vorgestellt. Technisch ausgestattet ist der Minirechner mit einer 160 Gigabyte Festplatte, einem 8,9 Zoll Display, UMTS, einem Intel Atom N270 Prozessor, drei USB-Ports, WLAN, 1 Gigabyte RAM Arbeitsspeicher und Bluetooth ausgestattet worden. Aufgrund seiner geringen Abmessungen und niedrigen Gewichts passt das Netbook praktisch in eine mittelgroße Handtasche.
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Eine kurze Geschichte von UMTS

August 29, 2008 by admin · Leave a Comment
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Autor dieses Gastbeitrags ist Petr Nemec vom UMTS Blog zum Thema Mobiles Internet über UMTS.

Der Übertragungsstandard UMTS schickt sich an, die Mobilfunkwelt nachhaltig zu verändern. Die Technologie eignet sich nämlich nicht nur zum Telefonieren: Seit ihrer schrittweisen Einführung ab dem Jahr 2002 ist UMTS vor allem als besonders leistungsfähiger mobiler Datenschaufler in Erscheinung getreten.

Umgekehrt lässt sich sagen, dass in der Zeit vor UMTS die mobile Datenübertragung so gut wie keine Rolle gespielt hat. Das lag vor allem an den dürftigen Übertragungsraten und an den saftigen Gebühren, die z.B. den mobilen Zugang zum Web vor der Jahrtausendwende für die Allermeisten unerschwinglich machten. Zum Vergleich: Bei der Mobilfunktechnologie GPRS, die noch auf dem ursprünglichen GSM-Netz aufsetzt und zu den Mobilfunktechnologien der zweiten Generation (2G) gehört, liegt die maximale Downloadrate bei knapp 55 Kbit/s, was in etwa der Bandbreite eines Analog-Modems entspricht. Bei der 3G-Technologie UMTS hingegen sind bis zu 384 Kbit/s möglich. Wenn ein Netzbetreiber sein UMTS-Netz zusätzlich mit HSDPA aufrüstet vervielfacht sich dieser Wert noch einmal auf aktuell bis zu 7,2 Mbit/s. Aus technischer Sicht hat UMTS das Internet bzw. den Internetzugang sozusagen ‚übertragbar‘ gemacht, viele neue Anwendungsmöglichkeiten geschaffen und die Flexibilität der Menschen in Beruf und Alltag erhöht. Inzwischen beherrschen etliche mobile Endgeräte Übertragungen über UMTS oder sogar HSDPA. Beim Einsatz in einem modernen UMTS-Netz sind sie in vielerlei Hinsicht ähnlich leistungsfähig wie gängige DSL-Anschüsse. Gleichzeitig können sich heute deutlich mehr Menschen eine schnelle ‚mobile DSL-Flatrate‘ leisten als vor 10 Jahren den langsamen Internetzugang via GPRS, der in den meisten Fällen geschäftlichen Nutzern vorbehalten war.

Außerdem spielt UMTS für die Mobilfunk-Betreiber selbst eine wichtige Rolle. Für Vodafone, T-Mobile & Co. sind mobile Datendienste alles andere als eine kleine Ergänzung zu den Handy-Angeboten. Da die Umsätze mit der Sprach-Telefonie in der Branche seit einiger Zeit stagnieren spielt der Boom im Bereich Mobiles Internet eine Schlüsselrolle bei der zukünftigen Wachstumsstrategie der meisten Mobilfunker.

Die Bedeutung von UMTS lässt sich gut an einer Entwicklung aufzeigen, die normalerweise nicht viel Aufmerksamkeit  auf sich zieht: Und zwar hat mit T-Mobile einer der führenden deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber erstmals Datentarife in sein Programm für Empfehlungen bzw. Freundschaftswerbung aufgenommen. Als Voraussetzung für diese Art der Vermarktung, müssen zunächst einmal genügend Nutzer eines Angebots vorhanden sein, die bereits sehr gute Erfahrungen mit dem Produkt gemacht haben, und bereit sind, es für eine Aufwandsentschädigung in Form einer Prämie an Freunde oder auch innerhalb der Familie weiter zu empfehlen. Dass jetzt UMTS-Datentarife im T-Mobile-Programm auftauchen  ist insofern bemerkenswert, da Internetanschlüsse zuvor üblicherweise nur von Festnetzanbietern über Freundschaftswerbung vermarktet wurden. Im Übrigen lässt sich T-Mobile solche Empfehlungen tatsächlich einiges kosten: Im Rahmen einer Sommer-Aktion wurden die Prämien von maximal 70 auf bis zu 100 Euro pro Empfehlung bzw. Vermittlung angehoben. Eine DigiCam-Verlosung soll potentiellen Empfehlern zusätzliche Anreize bis Ende September liefern.

UMTS ist inzwischen voll im Massenmarkt angekommen und man darf trotz kleinerer Fehlentwicklungen darauf gespannt sein, wie diese Technologie (und ihre Nachfolger) unsere Sichtweise vom Internet und unsere Nutzungsgewohnheiten verändern wird.

Autor dieses Gastbeitrags ist Petr Nemec vom UMTS Blog.